Von 1969 bis 1976 haben meine Frau und ich einen R4 gefahren, und er hat uns in dieser Zeit nie im Stich gelassen. Mit großem Campinggepäck sind wir häufig in den Urlaub gefahren. Dann aber ...
... gesamten Bericht von Norbert Wein zum Renault R 4 lesen
Von 1969 bis 1976 haben meine Frau und ich einen R4 gefahren, und er hat uns in dieser Zeit nie im Stich gelassen. Mit großem Campinggepäck sind wir häufig in den Urlaub gefahren. Dann aber bekamen wir zwei Kinder und der Platz wurde knapp. An den Umtausch in einen größeren Wagen dachten wir gar nicht, zu sehr liebten wir unseren R 4. So ließen wir eine Anhängerkupplung montieren und kauften einen Anhänger. Und mit diesem ''Gespann", mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern sowie dem umfangreichen Campinggepäck fuhren wir an die französische Atlantikküste, über die Alpen zur italienischen Insel Elba und schließlich durch Schweden und Norwegen. Mit Anhänger über Serpinenstraßen, und das mit gerade mal 27 PS ! Aber der R4 schaffte alles ! Dankbar denke ich noch an ihn zurück !
Schade, daß es vom R4 kein wirkliches Nachfolgemodell gibt! Der Twingo ist nur dreitürig und der Kangoo liegt preislich weit darüber! Meine Mutter fuhr 10 Jahre einen weißen R4L Baujahr 1965 und ...
... gesamten Bericht von Heinrich Schweiger zum Renault R 4 lesen
Schade, daß es vom R4 kein wirkliches Nachfolgemodell gibt! Der Twingo ist nur dreitürig und der Kangoo liegt preislich weit darüber! Meine Mutter fuhr 10 Jahre einen weißen R4L Baujahr 1965 und meine Schwester einen roten R4GTL Baujahr 1986. Seine Vorteile gegenüber dem VW Käfer sind: 5 Türen, wesentlich geringerer Benzinverbrauch, stärkere Heizung mit Gebläsestufen! Sein Hauptfeind war und ist der Rost, aber wahre Liebe rostet nicht! Dies war der moderne französische Volkswagen mit Frontantrieb!
Hallo R4-Fans!
Wende mich voller Verzweiflung an euch:
Meine Mutter hat ihrer Zeit vier dieser Autos zu Schrott gefahren, suche nun ein nettes Poster/Bild als Erinnerung. Meine Suche war bisher erfolglos, diverse Postershops, Ebay etc... Habt ihr eine Ahnung wo ich so etwas herbekomme?
MfG
Mein erster R4 war schon über acht Jahre alt, als ich ihn 1977 für ein paar Hunderter kaufte. Ich habe ihn rund ein Jahr gefahren, dann brach mein Freund mit ...
... gesamten Bericht von Dieter zum Renault R 4 lesen
Herrlich. Einfach nur herrlich....
Mein erster R4 war schon über acht Jahre alt, als ich ihn 1977 für ein paar Hunderter kaufte. Ich habe ihn rund ein Jahr gefahren, dann brach mein Freund mit dem Beifahrersitz durch und saß auf der Straße. Kilometerstand kurz vor 180.000. Der Motor fand dann als Ersatzmotor noch für weitere 18 Monate seinen Platz in einem R4 Kastenwagen.
Ich kaufte sofort einen neuen R4. Den ersten wirklich roten R4GTL in unserem Dorf, denn die ersten überhaupt kamen in einem seltsam anmutenden Bonbonrosé daher. Preis: 7.700 DM bei Barzahlung.
34 satte PS aus 1100 Kubikzentimeter - in der Poolposition an der Ampel nahezu unschlagbar. Dazu ein absolutes Raumwunder ( wir waren mit unserem "Kleinen" immer ein gern gesehener Gast auf Umzugpartys ) und ein genügsamer Tragesel. Die neuen Superpolstersitze waren urbequem, das Geräusch im Fahrzeug etwas besser als beim Vorgänger. Schwer kultig fand ich die Krückenschaltung, die es ermöglichte, den rechten Arm lässsig aufzulegen.
Als junger Mensch, der kurz vorher einen DKW F91/4 Munga sein Eigen nannte, überzeugte nicht nur der Verbrauch, der mit rund 5 Litern zauberhaft gering ausfiel. Man empfand sogar die Heizung als vertretbar, bis man dann in den Toyota Starlet des Freundes einstieg. Zumindest reichte sie aber aus, um auf längeren Strecken die Vereisung der inneren Frontscheibe zu verhindern. Und im Sommer war es egal, denn die großzigige Lüftungsklappe und die genialen Schiebefenster entschädigten durch eine wirklich gute Lüftung an warmen Tagen.
Im strengen Winter 78 / 79 war ich, neben VW Käfer und 2CV, mit der einzige Verkehrsteilnehmer, der in den Schneewehen und auf den vereisten Straßen gut zurecht kam.
Wir gaben den Wagen nach etwa einem Jahr bei KM-Stand 32.500 an einen jungen Studenten ab.
Nach einem 6monatigem Ausflug in die östliche Fahrzeugwelt - Lada Nimmersatt / NIVA - erstanden wir wieder einen R4GTL. Auch dieser war feuerrot, hatte nun ein Faltdach und kostete 9.200 DM.
Wenige Tage nach der Zulassung fuhren wir damit gen Süden. Nach rund 10.000 Kilometern durch Südeurope kamen wir zurück ins Dorf - wegen des Dachs und des Verbrauchs einer der schönsten Urlaube, die wir je hatten. Und wieder ergab der Durchschnittsverbrauch einen Wert unter 5 Litern. Allerdings - wie bei dem anderen GTL ja auch - "teures" Superbenzin.
Es wurde Winter,und wir vermissten die kuschelige Wärme unseres ersten R4 GTLs. Das Dach war wohl eher für südländische Verhältnisse ausgelegt.
Bei etwa 20.000 KM / 7 Monaten röhrte der Auspuff. Aussage der Niederlassung: "Das ist bei dem normal bei der Kilometerleistung. Das ist Verschleiß." Nun gut, es war nicht die Welt, aber wir sagten uns dann, dass andere Hersteller doch wesentlich andere Zeitmarken für "Verschleißteile" setzte. Als ich dann noch für sage und schreibe 48 DM Originalwischblätter bei Renault kaufen musste, weil es keine Boschprodukte an der Tankstelle gab, verkauften wir unseren treuen Begleiter. KM-Stand wieder über 30tsd. Eine junge Mutter war glücklich, ein so schönes Auto erwerben zu können.
*
Ein Freund war zu der Zeit Fan des 2CV. Er kaufte einen der letzten Neuwagen und mottete ihn ein ( Zugelassen, wohlgemerkt ). Heute flaniert er damit durch die Stadt und man schaut ihm oft neidvoll nach. Ich hätte es auch so machen sollen, obwohl der R4 nie den Kultstatus des 2CV erreichte.
Sicher, wenn es um den Aspekt Sicherheit geht, ist jeder freie Sprung auf Betonboden aus 10 Meter Höhe sicherer, aber wir haben nur die besten und schönsten Erinnerungen an dieses kleine aber clevere Fahrzeug. Hin und wieder sehen wir noch ein Exemplar, und es dauert dann eine ganze Weile, bis meine Liebste und ich mit dem ( erneuten ) Austausch von Erinnerungen fertig sind.
Ein 1 Jahr alter roter R4 mit Faltdach war 1979 mein erstes Auto. ich fuhr ihn 7 Jahre lang bis 150 000km.
Dank sofortigem Unterbodenschutz im Innenraum (!)und Zeitungspapier rostete er nicht ...
... gesamten Bericht von R.Willmann zum Renault R 4 lesen
Ein 1 Jahr alter roter R4 mit Faltdach war 1979 mein erstes Auto. ich fuhr ihn 7 Jahre lang bis 150 000km.
Dank sofortigem Unterbodenschutz im Innenraum (!)und Zeitungspapier rostete er nicht durch.
Ich liebte dieses Auto mit dem großem Faltdach, und durchaus auch für seine archaische Technik.
Erwar schon damlas ein PKW- Dinosaurier.
Das Faltdach wurde nach dem Aufklappen mit kleinen Gummibändern befestigt und 2 einfachen Schrauben nach dem Schließen arritiert, einfacher geht es kaum.
Die Schiebescheiben waren sehr praktisch.
Die Schiebestockschaltung hatte nicht einmal eine Dichtung zum Motorraum, sodaß dessen Geräusche in den Innenraum drangen. Ich bastelte eine Dichtung aus einem alten Gummischlach, die sich gut bewährte, um das Geräusch zusenken.
Die Türen erhielten zwecks Dämmung eine innere Lage Teitungspapier. Das ging, weil sie dank Schiebefenster immer innen trocken waren.
Bis 1983 galt der R4 ein beliebtes, lustiges Szeneauto, mit dem man auf die Anti-AKW- Demo fuhr, galt dann aber bald im Zuge der Neuen Oberflächen -Seriosität selbst bei den studierenden Damen als völlig unmöglich!
Auch nach 150 T km blieb auf dem laufenden Motor eine Münze senkrecht stehen, so rund lief er.
Mit meinem 34 PS R4 erreichte ichjederzeit auf der Autobahn 140 km/ Std (bergab 150), sodaß er bei dichteren Verkehr auf der linken Spur mithielt.
Er war vom Vorbesitzer ausschließlich auf der Autobahn eingefahren worden - in 11 Monaten 35 T km - und lief deshalb ab 120 km pro Std. wie frisiert.
Einige nachfolgenden PKW- Fahrer brauchten eine Weile, bis Ihnen bestätigt wurde, daß das Auto gut mithält. Dabei liefen präzis gemessene 6,5 Liter Benzin durch den Vergaser.
Zum Glück baute ich keinen größeren Unfall, denn das Überleben wäre bei der Pfeilstellung von Motor und Getriebe in Richtung Inneraum und ungeteilter Lenkstange nicht sehr wahrscheinlich gewesen!
Da er nicht ganz dicht war, sass man im Winter mit dicker Jacke im Fahrersitz.
Technisch das größte Problem waren die vier Tommelbremsen, die für Berabfahrt mit 4 Personen zu schwach waren und deren Wartung die Hälfte des Unterhaltes verschlang.
In der Raumausnutzung (da schnarchte bis 1974 die deutsche Autoindustrie) war er aber für damalige Verhältisse fast unschlagbar: Er war der ideale Lastwagen eines seinerzeitigen Studenten!
Nach einem Peugeot 104 habe ich zwei R4 GTL( Bj.79/87) und einen R4 Export(Bj.1972) gefahren. Leider hat mich letztlich immer wieder der Rost von ihnen getrennt. Denn die Technik war immer robust und ...
... gesamten Bericht von oliver zum Renault R 4 lesen
Nach einem Peugeot 104 habe ich zwei R4 GTL( Bj.79/87) und einen R4 Export(Bj.1972) gefahren. Leider hat mich letztlich immer wieder der Rost von ihnen getrennt. Denn die Technik war immer robust und gut instandzusetzen. Interressanterweise war aber der Letzte und Älteste auch der Robusteste; auch was das Blech angeht! Autos mit diesem Charakter fehlen im heutigen Straßenbild!!!
Mehr Auto braucht man nicht!
Meiner zweiter war gelb und der meiner Freundin rot.
Noch Jahre später bekam ich weiche Knie, wenn ich einen roten sah.
(woher die weichen Knie kamen sei dahingestellt)
Ganze Umzüge passten hinein,....und ich zog oft um!
Spanien, Frankreich, Schweiz,Holland und Dänemark schauten wir uns zusammen an und hatten viel Freude dabei.
Allerdings kein Vergleich mit dem ersten R 4 mit 29 P.S. und geschlossener Seitenscheibe hinten und einem Verbrauch von 4,5 Liter auf 100 km.Tolles Öko-Auto!!!
Total praktisches Auto. Mein Vater hat zwischen 1961 und 1977 4 Stück gefahren. Mein erstes Auto war auch einer. Ist leider schon nach 8 Jahren Lebensdauer auf'm Schrott gelandet (Rost). Habe noch 3 ...
... gesamten Bericht von Uwe zum Renault R 4 lesen
Total praktisches Auto. Mein Vater hat zwischen 1961 und 1977 4 Stück gefahren. Mein erstes Auto war auch einer. Ist leider schon nach 8 Jahren Lebensdauer auf'm Schrott gelandet (Rost). Habe noch 3 weitere gehabt. Da konnte man sogar in der Limo nen Vespa-Roller und nen 200er Motorrad gleichzeitig reinbekommen!! Klasse Auto mit langlebigen Motoren aber leider schlechter Blechkonservierung.
Auf einem R4 mit 26 (!) PS habe das Fahren gelernt. Probleme machten nach meiner Erinnerung nur der Rost und der Rost und... Also: alle 3 Jahre einen neuen Unterboden (kostete als Ersatzteil so um die ...
... gesamten Bericht von Manfred zum Renault R 4 lesen
Auf einem R4 mit 26 (!) PS habe das Fahren gelernt. Probleme machten nach meiner Erinnerung nur der Rost und der Rost und... Also: alle 3 Jahre einen neuen Unterboden (kostete als Ersatzteil so um die DM 150,--) drunterschweissen, gelegentlich einen Auspuff und wegen der vielen Einkäufe in der METRO hin und wieder 2 neue Stoßdämpfer hinten (erforderliche Werkzeuge: Wagenheber und Maulschlüssel). Auch die vorderen Antriebsgelenke waren nicht für die Ewigkeit gebaut. Spaß machte das Anlassen per Hand (bzw. die Wagenheber-Kurbel) durch die Öffnung der vorderen Stoßstange. Auch das Tanken habe ich angenehm in Erinnerung: für DM 5,-- bei leerem Tank stieg die Anzeige auf "halb-voll". Gründe waren die niedrigen Spritkosten, der kleine Tank und die ungenaue Anzeige. Mein Vater ist aber jedesmal darauf reingefallen...
Hab den R4 als ex-Franzosenmilitärauto bekommen; d.h. er schwimmt im Öl, läuft aber seit dem ich ihn habe ohne große zicken, macht alles mit, ist wie ein kleiner Panzer. Es fallen jetzt mit der ...
... gesamten Bericht von Tim zum Renault R 4 lesen
Hab den R4 als ex-Franzosenmilitärauto bekommen; d.h. er schwimmt im Öl, läuft aber seit dem ich ihn habe ohne große zicken, macht alles mit, ist wie ein kleiner Panzer. Es fallen jetzt mit der Zeit einige Verschleissteile an, aber sinst prima Auto. Von vielem Rost hab ich bis jetzt noch nix mitbekommen, wie gesagt, er schwimmt im Öl!! ;)
Mein erstes Auto (träum...)
Der Motor unkaputtbar. Fing zwar öfters mal an zu kochen aber fuhr und fuhr. Man hatte ja immer genug Wasser unter den Sitzen und in den Rückleuchten. Der ...
... gesamten Bericht von Andi Mühlmann zum Renault R 4 lesen
Mein erstes Auto (träum...)
Der Motor unkaputtbar. Fing zwar öfters mal an zu kochen aber fuhr und fuhr. Man hatte ja immer genug Wasser unter den Sitzen und in den Rückleuchten. Der Scheibenwischer funktionerte nur wenn es nicht Regnete. Die Bremsen bremsten nur wenn Sie gerade Lust hatten,oder waren ganz fest. Von der Handbremse ganz zu schweigen. Der Motor sprang nur im Sommer gut an. Die Lichmaschine funktionierte nur im hellen. Aber dafür gab es ja das Serienmässige Voltmeter! Ja die Tankanzeige und das Voltmeter, damit man immer wusste wie weit man im hellen und im dunkel fahren konnte. Alles in allen trotzdem ein gutes Auto und Platz für alle und alles. Leider war der Rost schneller als er fahren konnte. Ja es gab sogar ganze Unterböden als Reparaturbleche... Als der Tüvprüfer ohne Worte und in Windeseile die Plaketten entfernte war das Ende gekommen. Traurig sah ich zu wie die mächtigen Klauen der Schrottpresse den dünnen Blechkörper zermalmten. Als das Packet herausfiel stand noch eine verbogene Zierleiste ab und Wackelte, so als ob sie zum Abschied winken wollte..
Das Allroundauto schlechthin. Wenn der Rost nicht wäre.... Nicht unbedingt komfortabel, aber steckt jeden Knuff weg. Es gibt fast nichts im Baumarkt zu kaufen, was man mit diesem Auto nicht transportieren könnte. Allerdings ist der ständige Wassereinbruch durch den durchrosteten Wasserkasten ein Ärgernis und da ist schlecht ranzukommen.
fahre R4 schon seit gut 30 Jahren, erst als Beifahrer und nun selbst.
Passt in jede Parklücke und die Kinder passen auch noch rein. Wenn nur der Rost nicht wäre....